Bild Güterzug

Erster direkter Güterzug über die neue Seidenstraße aus China eingetroffen

Nicht in 80 Tagen um die Welt, sondern in 14 Tagen um die halbe Welt: Nachdem der Güterzug durch sechs Länder führ, traf der erste Gütertransport über die neue Seidenstraße  aus China kommend  in Wien ein. Die ÖBB hoffen, dass mit dem Containerverkehr die Seidenstraße wiederbelebt wird.
Nach 9.800 Kilometern und einer Fahrzeit von 14 Tagen und zwei Stunden ist der erste direkte Güterzug zwischen China und Österreich über Ungarn kommend am Freitag in Wien eingetroffen. Auf der sogenannten Seidenstraße will die ÖBB-Frachttochter Rail Cargo Group (RCG) nach eigenen Angaben heuer 400 bis 600 Züge rollen lassen. Für Investoren mit Interesse an Betriebs Ansiedlungen entlang dieser neuen Seidenstraße ergeben sich neue Möglichkeiten und Perspektiven für die Warentransport Verlegung von der Straße auf die Schiene.

Neue Möglichkeiten für Investoren

Für Investoren mit Interesse an Betriebs Ansiedlungen entlang dieser neuen Seidenstraße ergeben sich neue Möglichkeiten und Perspektiven für die Warentransport Verlegung von der Straße auf die Schiene.
Grundstücke mit entsprechender Gewerblicher  Nutzungsgenehmigung die entlang dieser neuen Seidenstraße liegen, erhalten eine entsprechende Wertsteigerung und können zum Beispiel in Westungarn zu  einer weiteren  nachhaltigen Betriebsansiedlung und der Schaffung von Regionalen  Arbeitsplätzen führen, zeigt sich der Geschäftsführer von ImmoTrading GmbH Gernot Hannesschläger überzeugt.
 
ImmoTrading GmbH vermittelt über seine ungarische Zweigstelle in Budapest einige interessante an der neuen Seifenstraße liegende Grundstücke im Auftrage der Eigentümer. Interessenten erhalten über die Mobil Nummern +3670522 0651 Herr Hauer Robert oder +36705366036 nähere Auskünfte über diese Grundstücksangebote.
 

Güterverkehrssparte der ÖBB die Nummer zwei

Die RCG ist als Güterverkehrssparte der ÖBB nach der Deutschen Bahn Nummer zwei im Schienen-Frachtverkehr in Europa. Sie betreibt bisher drei Verbindungen zwischen Asien und Europa.
Der in der 14-Millionen-Metropole Chengdu gestartete Zug mit 44 Containern brachte unter anderem elektronische Bauteile, LED-Lampen und Schlafsäcke nach Österreich. Der Transport von Gütern auf dieser Strecke auf dem Seeweg dauert ÖBB-Angaben zufolge vier Wochen länger.
Die Rail Cargo Group setzt rund 2,2 Milliarden Euro jährlich um und hat 8.700 Mitarbeiter. Im Gegensatz zu anderen Bahnunternehmen baut die ÖBB ihren Frachtbereich aus und bedient auch die Strecke China-Deutschland.
 
Quelle: Wien.orf.at vom 27.04.2018